5AHGTI bereist Slowenien

»dobrodošli v sloveniji«

hieß es gleich in der zweiten Schulwoche für die 5AHGTI, die ihre Abschlusslehrfahrt in das kleine Land am Balkan machte. Die 15 SchülerINNen der Maturaklasse wandelten gewissermaßen auf den Spuren der Habsburger auf dieser Reise.

Untergebracht in einem großen Hotelkomplex zwischen Portorosz und Piran, direkt am Meer gelegen, führte das Programm kreuz und quer durch Slowenien und das italienische Grenzgebiet. Sowohl thematisch als auch geografisch betrachtet.

Die Altstadt von Laibach und das herrschaftliche Triest mit Schloss Miramare deckten den historischen und architektonischen Bereich ab. Natur und Erlebnis bot eine Tour durch die Höhlen von Škocjan, die noch immer das einzige Naturdenkmal in Slowenien und der Karstlandschaft Kras sind, das auf der UNESCO-Liste des Welterbes steht. Damit nehmen sie einen besonderen Platz unter den Naturdenkmälern der Welt ein. Die Grottenolme blieben in ihren Verstecken, aber die Stalaktiten und Stalakmiten sowie die unterirdischen Gewässer waren auch so faszinierend und beeindruckend.

Ein Besuch beim Leichtflugzeugbauer und Luftfahrtpionier Pipistrel brachte die SchülerINNen wieder in die Welt der Technik zurück und mit ihrer perfekten Firmenpräsentation in einwandfreiem Englisch beeindruckte dabei die Tochter des Firmengründers, Taja Boscarol.

Als Ausklang dieser Reise ans Meer diente noch eine Besichtigung des Hafens von Koper. Leider war es nicht möglich, eine englisch- oder deutschsprachige Führung zu bekommen, aber ein Schüler der Klasse fungierte als versierter Dolmetscher. Nach ein paar entspannten Stunden in dem pittoresken Örtchen Koper erfuhr die Gruppe noch das Wichtigste über den Weinanbau in Slowenien und durfte einige der lokalen Weine verkosten.

Auch die Heimreise wurde noch einmal der Geschichte der k&k-Monarchie gerecht: in Redipuglia stand das Denkmal der Gefallenen des 1.Weltkriegs auf dem Besichtigungsprogramm und zeigte den Gegensatz zwischen dem unter Mussolini monumental angelegten Denkmal und den engen Schützengräben auf den Hügeln.

Alles in allem eine äußerst informative, aber auch entspannte Reise in eines unserer Nachbarländer, dessen landschaftliche Schönheit alle Mitreisenden beeindrucken konnte.

Mag.Eva-Maria Messer

Okt.2017

 

 

 


18.10.2017 | Autor: Eva Messer