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  • Fachhochschule

    Allgemein

    Für Ingenieure, die im Beruf stehen und sich ein hohes praktisches Wissen erarbeitet haben, besteht die Chance, ihre Vorbildung und ihre Praxis studienzeitverkürzend einzubringen und auf diesen Vorkenntnissen aufbauend, den berufsqualifizierten akademischen Grad Dipl.-Ing. (FH) bzw. Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) zu erlangen.

    Damit kann eine Forderung der Industrie, der Absolventen der HTLs und des Verbandes Österreichischer Ingenieure erfüllt werden.

    Postgraduale Fachhochschul-Studiengänge werden in folgenden Fachrichtungen angeboten:

    Basis ist eine Kooperation mit der Hochschule Mittweida (FH) in Deutschland/Sachsen und dem Studien und Technologie Transfer Zentrum. Die Hochschule Mittweida ist eine traditionsreiche Institution am technischen Sektor; lesen Sie dazu die Kurzchronik.

    Die Ausbildung ist ein berufsbegleitendes Fernstudium mit Wochenendblöcken (Präsenzphasen) an der HTL Vöcklabruck und Semesterblöcken (Blockseminaren) an der Hochschule Mittweida. Die Absolventen erhalten ein Zeugnis dieser Hochschule und den Titel Dipl.-Ing. (FH) bzw. Dipl.-Wirtschaftsing. (FH).

    Hochschule Mittweida: Kurzchronik

    Deutsche Technikerschmiede mit 135-jähriger Tradition

    fh_neumannbau

    Die Hochschule Mittweida wurde 1867 als Technikum gegründet, avancierte später zur Ingenieurschule und Ingenieurhochschule. Heute ist die Hochschule Mittweida eine Fachhochschule mit Promotionsrecht, an der zahlreiche habilitierte Professoren unterrichten. Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung entschied man sich aus eigenen Stücken, künftig als Fachhochschule mit Promotionsrecht zu fungieren. Bezüglich Promotionsrecht kooperiert man mit der nur 10 km entfernten TU Zwickau.

    Zahlreiche berühmte deutsche Techniker wurden in Mittweida ausgebildet: u.a. Kirchhoff (elektrische Netzwerke), Adam Opel, Gründer der Opelwerke, August Horch, Entwickler des deutschen Nobelautos Horch, später Audi, Hans Bahlsen, Nährmittelwerke oder etwa Gerhard Neumann, der 1938 als Jude in die USA emigrieren musste und später die Entwicklung der Douglas Strahltriebwerke übernahm. Die deutsche Ingenieurskunst war zu dieser Zeit am Höhepunkt angelangt. Nähere Informationen finden Sie unter „Porträt der Hochschule„.

    Aber auch zu Vöcklabruck ergeben sich Beziehungen. Als letzter im Archiv der Hochschule Mittweida inskribierter Student aus Vöcklabruck findet sich Cajetan Armbruster. Er schloss sein Studium mit Auszeichnung ab.

    Kooperation

    mittweidaDie HTL Vöcklabruck ist Studienstandort der Hochschule Mittweida (FH). Damit ist nach Erlangung der Standesbezeichnung „Ingenieur“ in einem als Brückenstudium betreuten, kostenpflichtigen, berufsbegleitenden Fernstudium zum Dipl.-Ing. (FH) der Abschluss in drei Studiensemestern und einem Diplomarbeitssemester möglich. Angeboten werden alternierend die Studiengänge „Maschinenbau-Konstruktion“ und „Wirtschaftsingenieurwesen“. Das Fernstudium beginnt jeweils im Herbst. Einmal monatlich wird eine mehrtägige Lehrveranstaltung an der HTL Vöcklabruck abgehalten, eine Woche zu Semesterende verbringen die Studenten in Mittweida/Sachsen zu Blockseminaren und den abschließenden Prüfungen.

     

     

    steyrDaneben besteht eine Kooperation mit der FH Steyr. Absolventen des Ausbildungsschwerpunktes „Betriebsmanagement“ können unter bestimmten Voraussetzungen innerhalb von drei Jahren den Dipl.-Ing. (FH) im Fachstudium „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ erlangen.

     

    welsDarüber hinaus können alle Absolventen der HTL Vöcklabruck, die im Abschlusszeugnis mindestens einen guten Erfolg aufweisen, in das dritte Semester der FH Wels einsteigen und damit nach drei Jahren zum Dipl.-Ing. (FH) spondieren.

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