Auslandspraktikum in Schweden 2009
Anna Seiringer, Christoph Eichhorn, Simon Siller,
Alfred Beißkammer, Alexander Neuwirth (5BHMIM)
Frank Mair, Elias Mayrhofer (5AHMIM)
Arbeit
Special Vehicles & Service
Frank Mair
Meine Aufgabe war es, gemeinsam mit
einem Mitarbeiter Spezialausstattungen
wie DVD-Player, Massagesitze und Kühlschränke in die neuen Fahrzeuge einzubauen
und die fertiggestellten Autos hinauszufahren. Weiters montierten wir für die
Sportausstattung (R-Design) Seitenschweller und Auspuffe.
Simon Siller
Ich arbeitete die ganzen fünf Wochen mit fünf anderen Arbeitern in der “Montörs
grottan”. Dort reparierten wir Gebrauchtwagen, bevor diese wiederverkauft wurden.
Die Arbeiter mit denen ich gearbeitet habe, waren alle sehr nett uns lustig. Wir
wechselten defekte Lichter, reparierten Windschutzscheiben und tauschten alle
möglichen beschädigte Armaturen oder Karosserieteile. Es war ein sehr netter und
interessanter Arbeitsplatz. Ich denke, ich hatte den besten Arbeitplatz von allen.
Ich durfte immer wieder mit fast neuen Volvos fahren und lernte, wie man alle
möglichen Autoteile korrekt und fachmännisch repariert.
Christoph Eichhorn
Die ersten vier Arbeitstage war ich bei den Polierern eingeteilt. Das machte
natürlich nicht so viel Spaß, den ganzen Tag Autos zu putzen und zu waschen. Aber
nach diesen vier Tagen wurde ich dann in den Sonderausstattungsbau verlegt, was
dann wesentlich interessante war. Hier lernte ich den Einbau von DVD-Playern,
Pumpen für die beheizten Massagesitze, Digital TV-Boxen, Telefonen, Kühlschränken
usw. Diese Einbauten mussten natürlich auch alle verkabelt werden, darum musste
ich auch lernen viele Teile der Innenverkleidung zu entfernen und sie später dann
wieder richtig einzubauen. An einem Auto arbeiteten jeweils zwei Leute, also ich
und meine Aufsichtsperson Mona. Hatten wir ein Auto fertig umgebaut, dann durfte
ich es meistens auf den Firmenparkplatz fahren und von dort gleich wieder ein
neues mitnehmen. Das Auto, das wir am häufigsten zum Ausstatten hatten war der
Volvo XC90, aber auch noch S80 und V70. Ich freute mich natürlich ein jedes Mal,
wenn ich einen XC90V8 oder S80V8 fahren durfte.
Drei Tage arbeitete ich auch noch bei den Sportausstattungen, wo ich
Doppelrohrauspuffanlagen und Seitenschürzen montiert habe.
Interessant waren auch die zwei Tage mit dem AUDIT-Team. Hier wurden nämlich
die Polizeiautos geprüft und anschließend folgte am Testgelände eine Testfahrt
zur Prüfung aller fahrtechnischen Funktionen.
Die Arbeit war im Großen und Ganzen sehr interessant und die fünf Wochen sind
dabei schnell vergangen.
CVS
Elias Mayrhofer, Alfred Beißkammer

Die ersten drei Wochen arbeiteten wir im Bereich CVS (Constant Volume Sampler).
In CVS durchlaufen die durch Stichproben entnommenen Autos einen Emissionstest.
Unsere Aufgabe war es, Excel Tabellen für die Auswertung der getesteten Autos zu
erstellen. Weiters mussten wir den CVS Prozess analysieren und Lösungen ausarbeiten,
um den Testablauf zu verkürzen.
Die restlichen zwei Wochen arbeiteten wir im Audit. Dieser Bereich beschäftigt
sich mit der Qualitätsprüfung der Autos. Der Test beinhaltet - unter anderem -
eine Testfahrt, Regentest, Check der Innenausstattung und Untersuchung auf Lackschäden.
Zum Abschluss unseres Praktikums zeigten wir eine Präsentation über den gesamten CVS
Prozess, den die Autos durchlaufen müssen und machten Verbesserungsvorschläge, wie
bei diesen Überprüfungen Zeit eingespart werden kann.
Volvo Trucks
Anna Seiringer
Mein Aufgabengebiet war es bei Volvo Trucks Lundby in der Abteilung „Fuel and
AdBlue supply“ einen neuen zusätzlichen Spritzschutz und Tankdeckel zu entwickeln
und zu konstruieren. Neben dem Zeichnen auf ProEngineer gehörte auch die Dokumentation
der verschiedenen Versionen zu meinen Aufgaben. Ich durfte alle Aufgaben selbstständig
erledigen und am Schluss präsentierte ich meine Arbeit in einem Meeting meiner Gruppe.
Freizeit
Göteborg
Alexander Neuwirth
Göteborg ist eine sehr grüne Stadt, mit vielen Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten
sowie einem vielseitigem Angebot an Nachtklubs und Bars. Am ersten Wochenende gingen
wir in der Avenyn, die Hauptstraße Göteborgs, fort. Jedoch fanden wir schnell heraus,
dass es in Schweden nicht reicht 18 Jahre alt zu sein um in jeden Club zu kommen.
In manchen Bars musste man sogar 25 Jahre alt sein um rein zu kommen. Am zweiten
Wochende fanden wir dann unsere Lieblingbar, genannt Pustervik. Das Alterslimit
war 18 Jahre und das Bier war, für schwedische Verhältnisse, billig. Umgerechnet
kostete ein 0,4 Liter Glas 4 Euro.

Inseln
Anna Seiringer
In unserer Freizeit besuchten wir die diversen Inseln vor der Küste von Göteborg.
Die meisten dieser Inseln sind autofrei und so müssen sich die Menschen dort mit
Mofas fortbewegen. Auch die Küsten der Inseln waren sehr sehenswert. Für uns ist
es unvorstellbar, dass man auf einer Insel wohnt, wo es teilweise nicht einmal
einen Supermarkt gibt oder man in der Nacht nicht hinkommt. Allein die Preise der
Restaurants schrecken schon ab, da ein simpler Toast schon ca. 10 Euro kostet.
Aber an schönen Tagen spricht nichts gegen einen kleinen Spaziergang dort, vor
allem weil das Fährenticket Bestandteil des Monatstickets für Göteborg ist.

Vergnügungspark Liseberg
Christoph Eichhorn
Ein Highlight unseres Aufenthalts in Schweden war bestimmt der Besuch des größten
Vergnügungspark Nordeuropas an einem warmen, sonnigen Sommerwochenende. Der Eingang
des Parks lag ungefähr einen halben Kilometer von unserem Apartment entfernt, so
konnten wir leicht zu Fuß dort hingehen. Das große Riesenrad, welches aussieht wie
ein riesiges Kugellager der Firma SKF, konnte man sogar von der Wohnung aus sehen.
 Holzachterbahn „Balder“
Allein der Anblick der riesigen Holzachterbahn („Balder“) war schon einschüchternd
und erstaunlich genug. Die Fahrt selbst war dann der Höhepunkt des Adrenalinrausches.
 Achterbahn „Canonen“
Auch die Fahrt mit der Achterbahn „CANONEN“, bei der man auch schon mal kopfüber
fährt und wo man bei den Loopings schon mal die Orientierung verliert, war einfach
unbeschreiblich. Wir verbrachten ca. 5½ Stunden im Vergnügungspark, bis wir die
besten Fahrgeschäfte einmal oder öfters getestet hatten.
Park Slottskogen
Frank Mair
Der Park Slottskogen bietet vielfältige Sportmöglichkeiten und ist auch perfekt,
um einfach nur zu relaxen. Weiters gibt es einen kleinen Tierpark mit Elchen, Rehen,
Pferden, Pinguinen, Aquarienfischen und Vögeln. Auch zahlreiche Cafés, Restaurants,
Museen und Aussichtspunkte sind zu finden.

Freizeitpark in der Nähe der Wohnung
Alfred Beißkammer
In unserer Freizeit gingen wir auch oft in den fünf Minuten entfernten Freizeitpark,
in dem man sich auf zwei Fußballfeldern, einem Basketballfeld, in einem Fitnessstudio
und in einem kleinen Motorikpark sportlich betätigen konnte. Wir bevorzugten den
Motorikpark, der aus einer Laufstrecke und einer kleinen Übungsstation bestand,
bei der man die Einrichtungen für Klimmzüge, für Bauchmuskelübungen und zum Baumstämme
stemmen vorfand.
Volvo Museum
Elias Mayrhofer
Das Volvo Museum zeigt die Entstehungsgeschichte von Volvo - von den ersten
gebauten Volvos (1927) bis zu den neuesten Modellen. Weiters können Trucks, Busse,
Motorsport-Autos und Strahltriebwerke für den Flugzeugbau besichtigt werden.
Dieses Museum befindet sich in einer wunderschönen Lage direkt am Meer. Ein Besuch
ist auf jeden Fall zu empfehlen.

Die Wohnung
Simon Siller
Die Wohnung war in Utlandagatan 25 (leicht mit Google Earth zufinden) ca 15 Minuten
mit dem Bus vom Zentrum entfernt. Die Wohnung war (beim eintreffen ;-) ) sauber,
modern und gut eingerichtet und sehr neu. In jeder Wohnung schliefen 5 Personen
obwohl in einer Wohnung 6 Platz gehabt hätten. Beim Einziehen sollte man versuchen,
sofort mit der Rezeption in Kontakt zu kommen, um ihnen zu sagen, dass wenn Probleme
mit der Wohnung (Sauberkeit, Beschädigungen, usw) auftreten, diese mit euch reden
sollen und nicht mit euren Kontaktpersonen in Schweden. Sonst können leicht
Missverständnisse auftreten und ihr könntet euch den Ärger eurer Kontaktpersonen
einfangen. Einziger Nachteil, je nach Arbeitsplatz dauerte die Fahrt zur Arbeit ca.
30 – 90 Minuten. Außerdem es reicht wenn das Internet nur einmal für eine Woche bezahlt
wird da die Leute bei der Rezeption es nicht bemerken und sich aber auch die
Zugangsdaten nicht ändern.
 Beim Essen in der Wohnung
 Blick in die Wohnung oder
Schwedisch lernen mit Unterschriften
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