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Auslandspraktikum
bei GEA-Happel in Brüssel

Michael Stroi (5WMA 2001/2002)
GEA Logo

Nach einer achtstündigen Autoreise quer durch Deutschland komme ich, etwas erschöpft von der langen Reise, in Leuven (Belgien) an. In der Studentenwohnung wurde ich bereits herzlichst von meinen Mitbewohnerinnen empfangen, welche mich noch am selben Tag durch die tolle Stadt führten. In Leuven wohnen etwa 100000 Menschen, es war früher die Studentenheimat aller Belgier. Heute jedoch leben hier hauptsächlich flämisch sprechende Studenten, da vor einigen Jahren südl. von Brüssel eine eigene Universität für französisch sprechende Belgier erbaut wurde.

Montagearbeiten

Montagearbeiten einer Klimaanlage einer pharmakologischen Industriehalle

Am Montag den 18. Juni 2001 war mein erster Arbeitstag. Um 7:00 Uhr früh holte mich Jos, ein Arbeitskollege, ab und wir fuhren zum GEA Büro nördlich von Brüssel. Nach einer Begrüßung aller Mitarbeiter erklärte mir der Leiter der flämischen Abteilung einige Produkte, welche GEA-Happel vermarktet.

In den ersten 2 Wochen war ich überwiegend bei Montage- und Instandhaltungsarbeiten im Einsatz.

Meine Tätigkeiten waren unter anderen die Montage von Klimaanlagen in pharmakologischen Industrien, bei Alcatell und im LUNA Theater in Brüssel, sowie Luftstromanpassungs- als auch Reparaturarbeiten in der Tierforschungsanstalt der Universität Leuven und in öffentlichen als auch privaten Schwimmbädern. Austausch von Ventilatoren, Motoren sowie Wärmetauschern, Montage von Klimaanlagen und Filterwechsel waren dabei hauptsächlich die Tätigkeiten.

In der zweiten Hälfte meines Auslandspraktikum arbeitete ich meistens im Büro. Ich wurde in die LPlus Software ausgiebig eingeschult und lernte anhand von Kundenwünschen gezielte Anlagen zusammenzustellen und anschließend zu kalkulieren. Andere Aufgaben waren zum Beispiel bei bereits bestehenden Anlagen, wenn der Kunde eine größere Luftmenge benötigte, nachzurechnen ob die Anlage im Stande ist dies zu leisten, oder wenn das nicht der Fall ist, zu berechnen welche Teile der Anlage durch welche ersetzt werden müssen.

Jedoch auch der Sport kam nicht zu kurz. Durch die Hilfe belgischer Laufkollegen besuchte ich jedes Wochenende Orientierungslaufveranstaltungen in ganz Belgien und lernte viele neue Gesichter kennen.

Am letzten Tag hatten wir noch eine große Feier mit Brötchen und Jagatee. Meine Arbeitskollegen schenkten mir zum Höhepunkt der 4 Wochen einen Werkzeugkoffer voll mit den besten Bieren Belgiens.

Ich genoss die Ferialpraxis in Brüssel sehr und habe die Möglichkeit nützen können jede Menge Erfahrungen zu sammeln.

Ich möchte diese Möglichkeit nützen um mich bei Frau Bettina Hinterberger, Herrn Prof. Anton Pixner, der IFA und dem gesamten GEA-Team sehr herzlich bedanken, welche mir all das ermöglichten.

Gruppenphoto

Abschlussfeier