Internship at Gea Happel in the Netherlands 2003
Johannes Platzl (5)
Ende des ersten Schulsemesters 2002/03 fragten mehrere Lehrer der HTL, ob jemand ein Auslandspraktikum absolvieren möchte. Darunter war auch der Vorschlag für 1 Monat in Holland für die Firma GEA Happel zu arbeiten.Das Unternehmen ist europaweit im Bereich der Lüftungs- und Klimatechnik tätig. Die holländische Niederlassung beschäftigt etwa 45 Mitarbeiter, die mit Planung, Montage, Service und Problembehandlung ihre Arbeit finden.
Ich fand meine Beschäftigung hauptsächlich in Montage- und Servicearbeiten..
Nach einer kurzen Flugreise mit Zwischenstopp in Frankfurt kam ich um etwa 10:30 Uhr am Flughafen Schiphol/Amsterdam am. Von dort an ging die Reise mit dem Zug weiter nach Rotterdam, wo ich um 12 Uhr eintraf.Rotterdam mit den umliegenden Vorstädten hat ca. 1,4 Mio Einwohner.
Ein Kollege der Firma GEA holte mich vom Bahnhof ab und brachte mich zu meiner Unterkunft, ein Studentenheim der Erasmus Universität.
In dem Studentenheim waren Studenten aus der ganzen Welt untergebracht. Mein erster Zimmerkollege kam aus Aserbeidschan, der fuhr aber nach einigen Tagen nach Hause und so bekam ich einen neuen Zimmerkollegen aus der Türkei.
Ein Kollege der Firma GEA holte mich vom Bahnhof ab und brachte mich zu meiner Unterkunft, ein Studentenheim der Erasmus Universität.
In dem Studentenheim waren Studenten aus der ganzen Welt untergebracht. Mein erster Zimmerkollege kam aus Aserbeidschan, der fuhr aber nach einigen Tagen nach Hause und so bekam ich einen neuen Zimmerkollegen aus der Türkei.
Nach einer kurzen Einführung am ersten Tag fuhr ich in den folgenden Wochen mit insgesamt vier verschiedenen Technikern zu mehreren Baustellen im ganzen Land. In der ersten Woche war ich zwei Tage in Amsterdam um eine Lüftungs- und Wärmerückgewinnungsanlage für „Postbank“ zu errichten. Am Donnerstag begutachtete ich mit einem Techniker einen Brandfall in Appeldorn und später reparierten wir in einem Kaufhaus ein Luftschleudergerät. Tags darauf fuhr ich nach Karkade um bei einer Lüftungsanlage einen Rauchfang zu montieren. Bei dieser AT+ Anlage handelt es sich um eine Neuentwicklung, da in der Anlage ein Gasbrenner eingebaut wurde.
Nächte Woche wechselten wir in Duiveland eine Pumpe einer Klimaanlage aus. Am nächsten Tag ging es nach Amersfort. Dort montierten wir eine kleine Lüftungsanlage für einen großen Bürokomplex. Am Mittwoch behandelten wir einen Störfall in einem Neubau in Breda. Einen Tag später behandelten wir eine Reklamation(Ventilator zu laut). Daraufhin fuhren wir nach Weert. Dort führten wir Servicearbeiten und einen Anlagencheck durch.
Die letzten zwei Wochen waren wir in der Hogheschool Amsterdam tätig. Die ganze Lüftungsanlage des Gebäudes wurde saniert und dazu mussten wir mehrere AT+ Anlagen errichten.
Meine Freizeit verbrachte ich entweder am Strand an der Nordsee (Den Haag), mit Freunden im Studentenheim oder mit Sightseeing (Rotterdam, Amsterdam, Den Haag,..). Abends ging ich meist bis in die frühen Morgenstunden aus. Das Angebot hierfür ist sehr groß, leider aber auch etwas teuer.
Ich genoss in Holland eine sehr gute Betreuung. Alle Mitarbeiter waren sehr um mein Wohl bemüht. Besonderer Dank gilt hier Frau Moorselaar (Holland) und Frau Voraberger (Österreich) die die ganzen Vorbereitungsarbeiten durchführten.
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