| |
Praktika in Schweden 2005
Florian Hohensinn, Thomas Tuschek (5MMA)
Harald Weinheimer (5MUA), Florian Pixner (4WMA)
Christian Kreutzer, Michael Mayrhofer, Joachim Schendl (5WIA)
Thomas Gann, Maria Schobesberger (5WMA)
|
 |
Links nach rechts, vorne: Fr. Gisela Bohlin (GTG), Maria Schobesberger (5WMA),
Sabrina Weigl (Linz), Nina Haas (Linz), Patrick Zoller (Hallein),
Christian Kreutzer (5WIA), Thomas Gann (5WMA), Florian Pixner (4WMA),
Michael Mayrhofer (5WIA), Dir. Eric Alexandersson (GTG), Thomas Tuschek (5MMA)
Hinten: Florian Hohensinn (5MMA), Joachim Schendl (5WIA),
Harald Weinheimer (5MUA), Johannes (Hallein) |
Am 05. August um 09:30 trafen uns wir neun Schüler der HTL Vöcklabruck
am Bahnhof Attnang-Puchheim. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug nach München zum
Hauptbahnhof, wo wir in die S-Bahn Richtung Flughafen umstiegen. Dort angekommen
trafen wir uns beim Check-In-Schalter mit den beiden Mädels von der HTL Linz Goethestraße
und den beiden Burschen der HTL Hallein. Am späteren Nachmittag ging es über Amsterdam
nach Göteborg, wo wir am Flughafen bereits von Gisela Bohlin erwartet wurden.
Blick über Götheburg |
Nach einem herzlichen Empfang ging es mit einem von Volvo organisierten Bus
ins Zentrum zu unserer Wohnung, wo wir für die nächsten fünf Wochen untergebracht
waren. Dort erhielten wir nähere Informationen über Göteborg und was uns die nächsten
Wochen erwartete.
Am nächsten Morgen wurden wir von Gisela bei der Wohnung abgeholt, um eine Besichtigungstour
auf einem Boot zu machen. Anschließend trafen wir uns mit vier anderen Austauschschülern der
Berufsschule Mattersburg, die bereits zwei Wochen in Schweden verbracht hatten, und unterhielten
uns mit ihnen über ihre Erfahrungen in Göteborg. Sonntags trafen wir uns mit der GTG Schülerin
Nakisa, um einen Badeausflug zu einem nahe gelegenen See zu machen.
An den darauf folgenden Tagen erhielten wir von Eric Alexandersson, Steve Frank und Gisela
Bohlin eine Einführung im GTG, einem technischen Gymnasium, welches von Volvo unterstützt wird.
Wir erhielten eine Werksführung mit dem Blue Train und einem Vortrag über die Bedeutung von
Sicherheit für Volvo. Weiters besuchten wir zum ersten Mal unsere Arbeitsplätze. Außerdem
verbrachten wir einige Stunden in einer Klasse, um die kulturellen Differenzen zwischen
Schweden und Österreich zu diskutieren.
Blick auf Götheburg vom Aussichtsturm im Liseberg-Park |
Mit der entsprechenden Arbeitskleidung ausgerüstet begannen wir am Donnerstag um acht
Uhr unseren ersten Arbeitstag in den verschiedenen Abteilungen.
In unserer zweiten Arbeitswoche besuchte uns Prof. Pixner am Arbeitsplatz.
Mit ihm waren wir im Volvo Demo Center, wo wir die gesamte Produktpalette auf einem
Rundkurs testen konnten. Wir besuchten auch noch das Volvo Museum, wo wir über die
Entwicklung des Volvo Konzerns informiert wurden.
Unsere Freizeit verbrachten wir in der ersten Woche vorwiegend am Festival "Göteborgkalaset",
welches jedes Jahr eine Woche lang im August stattfindet. Dort gab es jeden Tag Live-Auftritte von
unterschiedlichen schwedischen Bands. Bereits in dieser ersten Woche bemerkten wir, dass das
Fortgehen in Schweden relativ teuer ist. Dazu hatten wir in einigen Lokalen selbst mit 18 noch
keinen Zutritt.
Weitere Freizeitaktivitäten waren ein Besuch im Vergnügungspark Liseberg,
Badeausflüge auf verschiedene Inseln, bei Schlechtwetter diverse Museumsbesuche, und ein Ausflug
in den botanischen Garten. Einige von uns liehen sich über ein Wochenende ein Auto aus, um
auch von der Gegend um Göteborg etwas zu sehen; eine kleinere Gruppe fuhr für einen Tag mit
dem Bus nach Kopenhagen, um die Stadt zu besichtigen. Weiters wurden wir an einem Sonntagnachmittag
von einem GTG Schüler, welcher im kommenden Schuljahr mit zwei anderen Schülern für neun Wochen
nach Vöcklabruck kommen wird, zum Barbecue eingeladen. Dort unterhielten wir uns mit Linus,
Alexander und Eric über das, was sie in Österreich erwarten wird.
Segelhafen von Saltholmen |
In der letzten Woche besuchten uns die beiden Professoren Gernot Weissensteiner
und Michael Müller am Arbeitsplatz. Wir hatten recht viel Spass mit ihnen. Am letzten
Freitag hatten wir im GTG noch eine Versammlung, bei der wir unsere Erfahrungen austauschten.
Die 5 Wochen vergingen relativ schnell, und so ging es am 11. September wieder zum
Flughafen, wo wir über Amsterdam zurück nach München flogen. Von dort wurden einige abgeholt,
und die anderen fuhren mit dem Zug zurück nach Attnang.
Joachim Schendl (5WIA), Thomas Tuschek (5MMA)
Unser Arbeitsplatz befand sich im Assembly-Shop, wo wir der Abteilung TC LME Quality
Process zugeteilt waren. Nach einer ausführlichen Einführung im Assembly halfen wir bei
verschiedenen Projekten, die der Qualitätssicherung dienten. Unter anderem waren dies eine
Überprüfung der Transportboxen für Hecktüren und eine Datenaufzeichnung bei Fehlern im Brems-
und Kühlungssystem.
Besuch im Volvo Test-Center |
Florian Hohensinn (5MMA)
Ich wurde als einziger bei Volvo Trucks eingesetzt. Der Name meiner Abteilung war 3P
(Planning, Processing, Projecting), was der Entwicklungsabteilung entspricht.
Nach einer Einführung im Piping, einer Pro-Engineer Applikation, war meine Aufgabe, CAD Module für das
Harnstoffsystem zu erstellen und sie anschließend in die KOLA-Datenbank zu integrieren.
Florian Pixner (5WMA), Harald Weinheimer (5MUA)
Unser Arbeitsplatz befand sich im Paintshop, wo wir der Abteilung TB2 unterstellt waren.
Unser Aufgabenbereich war in den ersten beiden Wochen ein neues Reinigungssystem für die
Pendelarme zu entwickeln, welches die Grundierung der Autos positiv beeinflusst. In den
folgenden Wochen waren wir damit beschäftigt, ein neues Datenblatt für die Lackauswertung
zu entwerfen, welches selbstständig Grafiken erstellt, eine Datenbank anlegt und sich nach
erfolgreichem Eintragen selbst wieder formatiert.
Beim Autotesten |
Christian Kreutzer (5WIA)
Mein Praktikumsplatz befand sich als einziger im R&D Concept Car Center.
Dort werden Concept Cars designed und die bestehende Produktpalette weiterentwickelt und
verbessert. Meine Aufgaben waren, Fahrzeuge für das Crash Center vorzubereiten, bei
Motorentests mitzuhelfen und Autos für besondere Kundenwünsche umzubauen.
Thomas Gann, Maria Schobesberger (5WMA)
Wir arbeiteten im Assembly Shop, wo wir der Abteilung TC LME Product Support unterstellt
waren. Nach einer ausführlichen Einführung erhielten wir die Gelegenheit, in einigen Bereichen
selbst mit Hand anzulegen. Darunter befanden sich z.B. die Fließbandarbeit, der Service-
Bereich und die Autoreparaturstätte.
Michael Mayrhofer (5WIA)
Die ersten zwei Wochen beschäftigte ich mich mit dem Sammeln von Daten aus einer
Datenbank und dem Aufbereiten derselben. Den Rest meines Praktikums erstellte ich eine Datenbank
für die Verwaltung der Arbeiter der Lackiererei und die Zugriffsprogramme für diese Datenbank.
Der Zugriff erfolgt über den Intranet-Server mit Hilfe von Microsoft-ASP.
Wir bedanken uns herzlich bei Prof. Pixner von der HTL Vöcklabruck und Gisela Bohlin, Steve
Frank und Eric Alexandersson vom GTG für die hervorragende Unterstützung. Wir möchten diese Art
von Praktikum allen empfehlen und hoffen, dass es auch weiterhin diese Möglichkeit gibt.
|
|